Fassung vom 09.10.2026.
Für Rückfragen zum Inhalt wenden Sie sich bitte an hello@erseni.com.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Plattform Erseni Hub zwischen der Erseni Ltd, Larnaca, Zypern (nachfolgend „Anbieter“), und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“).
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer, die den Vertrag in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit schließen. Mit Verbrauchern schließt der Anbieter keine Verträge über den Erseni Hub.
Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
Der Anbieter richtet für den Kunden eine Website für seinen Betrieb ein, stellt sie unter einer Adresse der Plattform oder unter einer Domain des Kunden bereit und betreibt sie technisch, einschließlich Hosting, Sicherheitsupdates und Datensicherung.
Zusätzliche Funktionen wie das Kontaktformular bucht der Kunde als Module im Kundenbereich. Ein gebuchtes Modul erscheint sofort auf der Website, ein gekündigtes verschwindet wieder.
Die Einrichtung umfasst bis zu 2 Korrekturrunden. Weitere Änderungswünsche setzt der Anbieter nach Absprache gegen gesonderte Vergütung um.
Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Website, schuldet aber keine bestimmte Verfügbarkeit. Wartungsarbeiten führt er nach Möglichkeit in nutzungsarmen Zeiten durch.
Der Kunde trägt die Inhalte der Website, insbesondere Texte, Fotos, Speisekarte und Öffnungszeiten, selbst im Kundenbereich ein und pflegt sie. Auf Wunsch trägt der Anbieter die vom Kunden gelieferten Inhalte einmalig ein (Content Setup); liegen die Inhalte nur in einer Sprache vor, erstellt der Anbieter die zweite Sprachfassung mit KI-gestützter Übersetzung, die der Kunde vor der Veröffentlichung prüft.
Mit der Registrierung erklärt der Kunde sein Einverständnis mit diesen AGB. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter den Betrieb des Kunden auf der Plattform einrichtet und ihm dies bestätigt.
Die ersten 30 Tage nach der Einrichtung sind kostenlos. Kündigt der Kunde innerhalb dieser Frist, entstehen ihm keine Kosten.
Es gelten die bei Vertragsschluss vereinbarten Preise. Ohne abweichende Vereinbarung betragen sie für die Einrichtung 450 EUR einmalig, für den Betrieb der Website 40 EUR pro Monat und für das optionale Content Setup 100 EUR einmalig; gebuchte Module kosten den im Kundenbereich angezeigten Monatspreis.
Alle Preise sind Bruttopreise und enthalten die Umsatzsteuer der Republik Zypern in gesetzlicher Höhe, derzeit 19 Prozent.
Die Einrichtung und ein gebuchtes Content Setup werden nach Ablauf der Testphase abgerechnet, die monatlichen Entgelte monatlich im Voraus. Rechnungen sind mit Zugang fällig.
Der Kunde liefert die Inhalte für seine Website, hält Texte, Fotos, Speisekarte und Öffnungszeiten aktuell und pflegt seine Stammdaten im Kundenbereich, insbesondere die Angaben für Impressum und Datenschutzerklärung. Fehlen Firma oder E-Mail-Adresse, zeigt die Website weder Impressum noch Datenschutzerklärung; die Folgen trägt der Kunde.
Der Kunde stellt sicher, dass seine Inhalte keine Rechte Dritter verletzen und nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf seinen Inhalten beruhen.
Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und informiert den Anbieter unverzüglich, wenn er einen Missbrauch vermutet.
Die Inhalte des Kunden bleiben seine. Er räumt dem Anbieter für die Dauer des Vertrags die Rechte ein, die für die Bereitstellung der Website nötig sind.
Gestaltung, Programmcode und Vorlagen der Plattform bleiben beim Anbieter. Für individuell gestaltete Websites gilt die dafür getroffene Vereinbarung.
Für seine Website ist der Kunde datenschutzrechtlich Verantwortlicher. Der Anbieter verarbeitet die personenbezogenen Daten der Website als Auftragsverarbeiter nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag, den der Kunde im Kundenbereich einsehen und ausdrucken kann. Der Auftragsverarbeitungsvertrag ist Bestandteil dieses Vertrags.
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Beide Seiten können ihn jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen, der Kunde im Kundenbereich oder per E-Mail.
Eine Kündigung, die bis zum 15. eines Monats eingeht, wird zum Ende dieses Monats wirksam, eine später eingehende zum Ende des folgenden Monats; maßgeblich ist der Eingang nach koordinierter Weltzeit (UTC). Zu diesem Zeitpunkt endet der Vertrag. Bis zum Vertragsende bleibt die Website online, und der Kunde kann die Kündigung im Kundenbereich zurücknehmen; nach dem Vertragsende ist eine Rücknahme nicht mehr möglich. Mit dem Vertragsende nimmt der Anbieter die Website vom Netz: Eine eigene Domain des Kunden bleibt beim Kunden und wird nur von der Plattform getrennt, eine Subdomain der Plattform wird deaktiviert. 30 Tage nach dem Vertragsende löscht der Anbieter die Website mit allen Daten des Betriebs, die Zugänge zum Betrieb und die erzeugten Dateien endgültig. Bis dahin kann der Kunde eine Kopie seiner Daten anfordern.
Bereits gezahlte Entgelte für den laufenden Monat werden nicht erstattet. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Entgelte fallen bis zum Vertragsende an. Für die Zeit nach dem Vertragsende fallen keine Entgelte an.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden und höchstens auf die Entgelte der letzten zwölf Monate.
Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur bis zu dem Aufwand, der für ihre Wiederherstellung aus der letzten Datensicherung nötig ist.
Es gilt das Recht der Republik Zypern unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Larnaca, Zypern.
Diese AGB liegen in deutscher, englischer und griechischer Sprache vor. Bei Abweichungen zwischen den Sprachfassungen ist die deutsche Fassung maßgeblich.
Änderungen dieser AGB teilt der Anbieter dem Kunden mindestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail mit. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Inkrafttreten, gelten sie als angenommen; darauf weist der Anbieter in der Mitteilung hin. Widerspricht der Kunde, gilt die bisherige Fassung weiter.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam.